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      <titleStmt>
        <title>Marie Antoinette</title>
        <author>
          <persName>
            <forename>Oliver</forename>
            <surname>Matuschek</surname>
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        </author>
      </titleStmt>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=72" ref="d-nb.info/gnd/1047605287">Literaturarchiv Salzburg</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="d-nb.info/gnd/1137284463"> Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
						Karl-Franzens-Universität Graz </orgName>
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          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at"> GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset Management System </orgName>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC-SA 4.0</licence>
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        <publisher>Literaturarchiv Salzburg</publisher>
        <idno type="PID">o:szd.thema.1</idno>
        <date when="2017-12-15">15.12.2017</date>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="gams.uni-graz.at/szd">Stefan Zweig Digitale Nachlassrekonstruktion</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Manfred</forename>
            <surname>Mittermayer</surname>
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          <resp>Datenmodellierung</resp>
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            <forename>Christopher</forename>
            <surname>Pollin</surname>
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        <p>SZD Themenseite</p>
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      <projectDesc>
        <p> Das Projekt verfolgt das Ziel, den weltweit verstreuten Nachlass von Stefan Zweig im digitalen Raum zusammenzuführen und ihn einem literaturwissenschaftlich bzw. wissenschaftlich
					interessierten Publikum zu erschließen. In Zusammenarbeit mit dem Literaturarchiv der Universität Salzburg wird dabei, basierend auf dem dort vorhandenen Quellenmaterial, eine
					digitale Nachlassrekonstruktion des Bestandes generiert. So entsteht ein strukturierter Bestand an digitalen Objekten, der im Sinne der digitalen Langzeitarchivierung repräsentiert
					wird, und NutzerInnen orts- und zeitunabhängig zugänglich ist. Das Projekt ist so konzipiert, dass zu einem späteren Zeitpunkt Erschließung und Anreicherung des Quellenmaterials
					(z.B. digitalen Editionen) möglich werden.</p>
      </projectDesc>
    </encodingDesc>
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  <text>
    <body>
      <div type="introduction" xml:lang="de">
        <p xml:lang="de">Über mehrere Jahre arbeitete <name>Stefan Zweig</name> an vier umfangreichen Werken, die thematisch in der Epoche der Französischen Revolution oder in deren Umfeld angesiedelt sind.
					Zunächst entstand 1929 <hi style="italic">Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen</hi>, darauf folgten 1931 die Tragikomödie <hi style="italic">Das Lamm des Armen</hi>
					und 1932 die Biographie <hi style="italic">Marie Antoinette – Bildnis eines mittleren Charakters</hi>. Der vierte Text ist ein Drama um den aus Mainz stammenden Revolutionär <name ref="#SZDPER.1569" type="person">Adam Lux</name>, an dem <name>Zweig</name> schon im Sommer 1928 geschrieben hatte. Es blieb jedoch unvollendet und wurde erst im Jahr 1984 aus
					dem Nachlass veröffentlicht.</p>
        <p xml:lang="de">
          <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> wurde schließlich eines der meistverkauften Bücher des Jahres 1932 und noch im Erscheinungsjahr der Erstausgabe in zahlreiche Sprachen
					übersetzt. <name>Zweig</name> erzählt darin die Geschichte der in Wien geborenen Prinzessin <name ref="#SZDPER.907" type="person">Maria Antonia</name> aus dem Haus Habsburg, die
					1770 im Alter von erst 15 Jahren mit dem Thronfolger Frankreichs, dem späteren <name ref="#SZDPER.863" type="person">König Louis XVI. </name>, verheiratet wurde und deren
					ausschweifendes Leben als Königin <name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinette</name> am Hof von Versailles während der Französischen Revolution unter der Guillotine
					endete. Damit griff <name>Zweig</name> auf ein Kompositionsmuster zurück, das er schon zuvor in seinem erzählerischen Werk ausgiebig erprobt hatte. Denn auch in seinen Novellen
					stehen häufig Personen im Mittelpunkt, deren gesellschaftlich hohe und vermeintlich sichere Position durch äußere Einflüsse und innere Konflikte so sehr erschüttert wird, dass
					sogar ihr Leben bedroht sein kann. Mit der Biographie der schottischen Königin <name ref="#SZDPER.905" type="person">Maria Stuart</name> wählte <name>Zweig</name> einige Jahre
					später nochmals einen ganz ähnlichen historischen Stoff für eines seiner Bücher aus. </p>
        <p xml:lang="de">Unter den von ihm hinterlassenen Papieren fand sich bisher keine komplette Fassung des Manuskripts von <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>, das als Buch in der Erstausgabe
					beinahe 650 Druckseiten umfasst. Allerdings sind aus mehreren Arbeitsstufen und der Korrekturphase Skizzen, einzelne Kapitel oder Fragmente davon erhalten geblieben. In
						<name>Zweigs</name> Autographensammlung, die ihm wichtige Anregungen für seine literarischen Arbeiten bot, ist außerdem eine beachtliche Zahl von Handschriften aus dem Umfeld
						<name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinettes</name> und der Zeit der Französischen Revolution nachweisbar. Unter den Bänden seiner Bibliothek sind keine Quellenwerke
					für <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> mehr vorhanden, allerdings liegen zahlreiche Belegexemplare von Übersetzungen des Buches als sogenannte „Hausexemplare“ vor.</p>
        <p xml:lang="de">Die aus verschiedenen Beständen stammenden Materialien, erlauben in der hier erstmals präsentierten Zusammenstellung trotz der Lücken in der Überlieferung einen umfassenden Einblick
					in die Arbeit <name>Stefan Zweigs</name> an einem seiner bekanntesten Werke.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.73" ref="#SZDLEB.2">Stefan Zweigs Tagebuch<lb></lb> aus dem Jahr 1931 </title>
          <idno>SZ-AAP/L7</idno>
        </head>

        <p>Nach einer Pause von mehr als einem Jahrzehnt begann <name>Stefan Zweig</name> im Herbst 1931 erneut damit, Tagebuch zu führen. Der konkrete Anlass war, wie <name>Zweig</name>
					selbst zu Beginn des Bandes angibt, der Tod <name ref="#SZDPER.1273" type="person">Arthur Schnitzlers</name>, doch auch die politischen Gegebenheiten haben ihn nach seinen eigenen
					Worten dazu gebracht, seinen Tagesablauf zu resümieren. Mit <name ref="#SZDPER.1273" type="person">Schnitzler</name> war nach <name ref="#SZDPER.1170" type="person">Rainer Maria
						Rilke</name> (1926) und <name ref="#SZDPER.630" type="person">Hugo von Hofmannsthal</name> (1929) ein weiterer Kollege verstorben, mit dem <name>Zweig</name> in Kontakt
					gestanden hatte und den er seit seinen eigenen Anfängen als Schriftsteller bewunderte.</p>

        <p>In den Zeitraum der Aufzeichnungen fällt auch <name>Zweigs</name> 50. Geburtstag am 28. November 1931, den er nicht zu Hause in Salzburg, sondern gemeinsam mit seinem Kollegen <name ref="#SZDPER.1552" type="person">Carl Zuckmayer</name> in München feierte. 
          Ausführlich beschriebene literarische Projekte sind die Arbeit an der Biographie der französischen
					Königin <name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinette</name>, die in den Tageseintragungen meist mit dem Kürzel „M. A.“ bezeichnet ist, sowie Kontakte zu <name ref="#SZDPER.1374" type="person">Richard Strauss</name>, für dessen Oper <hi style="italic">Die schweigsame Frau</hi>

          <name>Zweig</name> das Libretto verfasste. Zu einem späteren Zeitpunkt notierte <name>Zweig</name> auf der Titelseite des Tagebuchs mit blauem Buntstift „Richard Strauss darin“.
					Dies geschah vermutlich während der Vorbereitungen seines autobiographischen Werkes <hi style="italic">Die Welt von Gestern</hi>, in dem er die Zusammenarbeit mit <name ref="#SZDPER.1374" type="person">Strauss</name> ausführlich schildert.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.307" ref="#SZDMSK.67">Lesezeichen der Lektüre<lb></lb> der Zeitschrift <hi style="italic">Le Moniteur</hi>
          </title>
          <idno>SZ-SAH/W1</idno>
        </head>
        <p>Zwar gibt <name>Stefan Zweig</name> in seinen Büchern nur selten die Fundstellen der von ihm benutzten Quellen und Zitate an, doch hat er sich für jede seiner
					historisch-biographischen Arbeiten intensiv mit Originaldokumenten und primären Werken beschäftigt. </p>
        <p>Aus zwei im Jahr 1840 erschienenen Bänden mit Nachdrucken der Pariser Tageszeitung <hi style="italic">Le Moniteur</hi> aus dem Jahr 1793, die <name>Stefan Zweig</name> bei seiner
					Recherche zur Französischen Revolution durcharbeitete, sind 17 Lesezeichen mit seinen Notizen erhalten geblieben. Nacheinander riss und schnitt er während der Lektüre unter anderem
					einen Briefentwurf, ein an ihn adressiertes Briefkuvert des Insel Verlags und einen Formularvordruck in schmale Streifen. Zwar sind die von <name>Zweig</name> benutzten Bücher
					verschollen, doch haben sie dem Schauspieler <name ref="#SZDPER.1568" type="person">Georg Marischka</name>, aus dessen Nachlass die Lesezeichen stammen, offenbar noch zur Verfügung
					gestanden, denn er nahm die Beschriftungen mit genauen Angaben der römischen Bandnummern und der Seitenzahlen der von <name>Zweig</name> gekennzeichneten Stellen vor. </p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.258" ref="#SZDMSK.283">Erste Werknotizen<lb></lb> zu <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>SZ-AP2/W-S11</idno>
        </head>

        <p>Das kleinformatige Notizbuch wurde von <name>Stefan Zweig</name> vermutlich zu Beginn der 1930er Jahre benutz und enthält Skizzen zu mehreren, zum Teil noch nicht identifizierten
					Werken. Die ersten Seiten sind mit Aufzeichnungen zu einer Novelle gefüllt, wobei <name>Zweig</name> dieser Angabe hier noch die Bezeichnung „(Roman)“ hinzufügte. An mehreren
					Stellen finden sich zudem unterschiedlich lange Notizen zu <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>, die jeweils mit entsprechenden Überschriften <name>Zweigs</name> versehen sind.
					Dem Inhalt und Charakter nach handelt es sich hierbei um Aufzeichnungen aus einem sehr frühen Arbeitsstadium.</p>
        <p>Zahlreiche Seiten sind nicht beschriftet, mindestens ein beschriebenes Blatt wurde herausgetrennt. Auf dem davon im Buch verbliebenen Rest ist noch der Wortanfang „An“ der
					Überschrift „Antoinette“ oder möglicherweise auch „Au“ für Autografen zu erkennen.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.230" ref="#SZDMSK.61">Werknotizen zum Kapitel<lb></lb>
            <hi style="italic">Geheimnis des Alcovens</hi>
          </title>
          <idno>SZ-AAP/W42</idno>
        </head>
        <p>Wie beinahe alle bekannten Notizbücher <name>Stefan Zweigs</name> enthält auch dieses Exemplar Aufzeichnungen zu mehreren Werken sowie weitere kürzere Notizen. Den größten Teil
					nehmen Entwürfe eines unveröffentlichten erzählerischen Werkes ein. Wie zumeist in dieser Arbeitsstufe schrieb <name>Stefan Zweig</name> den eigentlichen Text auf der rechten
					Heftseite und fügte anschließend in oftmals mehreren Überarbeitungen auf der linken Seite Einfügungen und ausführliche Korrekturen hinzu. Die Ergänzungen sind zur Abgrenzung oft
					schräg zur Schreibrichtung des Haupttextes notiert und zum Teil auch am Einsatz unterschiedlicher Schreibstoffe zu erkennen.</p>

        <p>Zu einem anderen Zeitpunkt nutzte <name>Stefan Zweig</name> dasselbe Notizbuch in umgekehrter Richtung, wodurch sich die Ausrichtung des Textes entsprechend änderte. In diesem Teil
					nimmt das spätere zweite Kapitel des Buches <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> die meisten Seiten ein. Es handelt sich dabei um die vermutlich erste Fassung, die, wie bei
						<name>Zweig</name> in dieser Arbeitsphase üblich, mit Bleistift geschrieben ist. Noch ist der spätere Titel des Kapitels <hi style="italic">Geheimnis des Alkovens</hi> nicht
					gefunden, an seiner Stelle notierte <name>Zweig</name> noch „Schlagwort“. Die folgenden Aufzeichnungen bestehen aus oftmals unvollständigen und noch nicht komplett ausformulierten
					Sätzen. Die wohl nächste Stufe der Bearbeitung dieses Kapitels ist ebenfalls erhalten geblieben. </p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.941" ref="#SZDMSK.68">Manuskript des Kapitels<lb></lb>
            <hi style="italic">Geheimnis des Alcovens</hi>
          </title>
          <idno>SZ-SAH/W2</idno>
        </head>
        <p>Obwohl der Text in dieser mit Tinte niedergeschriebenen Fassung noch längst nicht seine endgültige Form erhalten hatte und von <name>Stefan Zweig</name> noch in mehreren Gängen
					überarbeitet wurde, hat das Kapitel inzwischen die Überschrift „Geheimnis des Alcovens“ bekommen, bei der für den Druck der Erstausgabe lediglich die Schreibweise des Wortes
					„Alcoven“ in „Alkoven“ geändert wurde.</p>
        <p>Deutlich ist erkennbar, dass einige Worte und Satzteile nach der Niederschrift umgehend wieder gestrichenen wurden. Darauf folgte,
					weiterhin mit der für <name>Zweigs</name> Manuskripte charakteristischen violetten Tinte, ein Korrekturgang, dem auch größere Passagen zum Opfer fielen, und schließlich, nun der
					Übersichtlichkeit halber mit roter Tinte ausgeführt, eine letzte Überarbeitung dieser Stufe des Manuskripts. </p>

        <p>In diesem Kapitel beschreibt <name>Stefan Zweig</name> mit offenen Worten die ehelichen Probleme nach der Hochzeit <name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinetts</name> mit
					dem französischen Dauphin und späteren König <name ref="#SZDPER.863" type="person">Louis XVI. </name> Nicht zuletzt aufgrund dieser von Zeitgenossen als allzu freizügig
					kritisierten Passagen entschloss sich <name>Zweig</name>, das Kapitel bei der späteren Überarbeitung des Buches zu streichen und Teile daraus in andere Abschnitte einfließen zu
					lassen. Als Zusatzmaterial hat sich ein ausführlicher Versionsvergleich zwischen dem vorliegenden Manuskript- und der Druckfassung erhalten, den der Schauspieler <name ref="#SZDPER.1568" type="person">Georg Marischka</name> angefertigt hat, in dessen Sammlung zu <name ref="#SZDPER.1017" type="person">Napoeleon I. </name> die Blätter
						<name>Stefan Zweigs</name> nach dessen Tod gelangt waren. </p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.310 o:szd.311 o:szd.312 o:szd.313" ref="#SZDMSK.69 #SZDMSK.70 #SZDMSK.71 #SZDMSK.72">Skizzen zu Kapiteln<lb></lb> von <hi style="italic"> Marie Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>SZ-SAM/W1</idno>
        </head>

        <p>Die mit Tinte verfassten Blätter gehören vermutlich in dieselbe Bearbeitungsstufe des Gesamtmanuskripts wie jene zum Abschnitt <hi style="italic">Geheimnis des Alcovens</hi>. Sie
					umfassen Teile mehrerer Kapitel, darunter <hi style="italic">Die neue Gesellschaft</hi> sowie <hi style="italic">Die Königin wird unbeliebt</hi> und <hi style="italic">Die letzte
						Fahrt</hi>.</p>

        <p>Deutlich ist zu erkennen, dass einige Passagen gleich nach der Niederschrift gestrichen oder geändert wurden. Außerdem hat es noch einen Korrekturgang in derselben violetten
					Tintenfarbe gegeben. Ein nächster Überarbeitungsschritt mit roter Tinte wurde hier nicht ausgeführt oder ist nicht nötig gewesen. Einige Markierungen mit blauem Buntstift verweisen
					auf längere Einfügungen, die auf gesonderten Blättern notiert waren, welche jedoch nicht mehr beiliegen. Das so als Ergänzung markierte Blatt zu einem Zitat <name ref="#SZDPER.489" type="person">Johann Wolfgang von Goethes</name> gehört in das Kapitel <hi style="italic">Die Freunde fliehen</hi>, dessen übrige Seiten fehlen.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.357" ref="#SZDMSK.66">Ein Bogen aus dem Typoskript<lb></lb> von <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>
            <lb></lb> mit Korrekturen</title>
          <idno>SZ-SHB/W1</idno>
        </head>
        <p>Wie die meisten Teile der unterschiedlichen Arbeitsfassungen von <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> ist auch die auf die handschriftlichen Ausarbeitungen folgende
					Typoskriptfassung größtenteils verschollen. Auf einem der wenigen erhaltenen Einzelblätter ist zu sehen, dass auch an dieser vermeintlichen Reinschrift noch erhebliche Korrekturen
					vorgenommen wurden, bis die Passage in veränderter Form in das Kapitel <hi style="italic">Die Eroberung von Paris</hi> übernommen wurde. Zur Niederschrift mit der Schreibmaschine
					wurde ein besonders großes Papierformat gewählt, so dass genügend Platz für einen breiten Korrekturrand vorhanden war. </p>
        <p>Nach der Übertragung in die nächste Stufe des Manuskripts wurde dieser Bogen als Makulatur wohl zum Verpacken eines Buches oder eines Papierstapels benutzt, wie an Resten von
					Klebeband und den vor allem auf der Rückseite des Bogens deutlich sichtbaren Knickspuren zu erkennen ist. Die rückseitig notierte Angabe „1924“ bezieht sich vermutlich auf den
					Inhalt dieses Pakets.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title ref="#SZDMSK.73">Korrekturfahnen der Erstausgabe<lb></lb> von <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>ARC. Ms. Var. 305 3</idno>
          <ref>https://www.nli.org.il/en/archives/NNL_ARCHIVE_AL003432560/NLI</ref>
        </head>
        <p>Die als Fragment aus dem Nachlass von <name>Stefan Zweigs</name> italienischer Übersetzerin <name ref="#SZDPER.927" type="person">Lavinia Mazzucchetti</name> erhaltenen
					Korrekturfahnen zu <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> beginnen im Abschnitt <hi style="italic">Geheimnis des Alkovens</hi> und schließen das folgende Kapitel <hi style="italic">Debüt in Versailles</hi> und Teile von <hi style="italic">Der Kampf um ein Wort</hi> ein. Zum Großteil handelt es sich um den dritten Korrekturgang des Buches,
					wie entsprechende Aufdrucke der Leipziger Druckerei Poeschel &amp; Trepte zu Beginn jedes Bogens ausweisen. Obwohl der Text bereits gesetzt war, wurden neben kleineren Korrekturen
					noch immer ganze Absätze gestrichen. Ein Teil des Kapitels <hi style="italic">Der Kampf um ein Wort</hi> liegt wegen der intensiven Überarbeitung sogar zusätzlich in der vierten
					Korrekturfassung vor, in der noch immer geändert wurde. Die hier bereits eingedruckten und zum Teil auch handschriftlich nachgetragenen Seitenüberschriften wurden wie auch die
					Kapitelnummern nicht in den Druck der Erstausgabe übernommen. </p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.78 o:szd.79 o:szd.80 o:szd.81" ref="#SZDLEB.4 #SZDLEB.5 #SZDLEB.6 #SZDLEB.7">Verlagsverträge zu Übersetzungen<lb></lb> von <hi style="italic">Marie
							Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>SZ-AAP/L13.1-13.4</idno>
        </head>

        <p>Die Nutzungs- und Übersetzungsrechte seiner Texte hat <name>Stefan Zweig</name> stets selbst verwaltet, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand für Buchhaltung und Korrespondenz
					verbunden war. Wie zu zahlreichen seiner Werke haben sich auch zu <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> Verträge mit ausländischen Verlagen erhalten. </p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="de">
        <head>
          <title facs="o:szd.143" ref="#SZDLEB.3">Das Hauptbuch aus<lb></lb> Stefan Zweigs Büro</title>
          <idno>SZ-SAM/L1</idno>
        </head>
        <p>Ein bedeutender Teil der Arbeit im Büro <name>Stefan Zweigs</name> galt der Vermarktung seines weltweit vertriebenen Werkes. Zur besseren Übersicht wurde ab August 1932 das so
					genannte Hauptbuch angelegt, in dem auf vorgedruckten Doppelseiten die verkauften Rechte für jedes Werk und die dafür in Verträgen vereinbarten Konditionen mit Verlagen,
					Übersetzern und Filmstudios festgehalten wurden.</p>

        <p>In dem großformatigen Band sind in unregelmäßiger doch annähernd chronologischer Folge monographische Werke und in einigen Fällen auch Essays aus Sammelbänden einzeln aufgeführt und
					über ein Inhaltsverzeichnis erschlossen. Für elf fremdsprachige Ausgaben, deren Erscheinen mit großer Sicherheit absehbar war, war bereits je eine Zeile vorgedruckt worden. Weitere
					zehn Einträge in anderen Sprachen konnten in die Felder darunter eingeschrieben werden, wobei dieser Raum bei mehreren Titeln nur knapp ausreichte. Die handschriftlichen Einträge
					stammen vor allem von <name>Stefan Zweig</name> selbst, von seiner Frau <name ref="#SZDPER.1556" type="person">Friderike</name> sowie von der Sekretärin <name ref="#SZDPER.1575" type="person">Anna Meingast</name>.</p>

        <p>Als <name>Stefan Zweig</name> sich ab 1934 zunächst zeitweise in England niederließ und den Salzburger Haushalt 1937 schließlich ganz auflöste, verblieb das Hauptbuch auf seinen
					ausdrücklichen Wunsch bei <name ref="#SZDPER.1575" type="person">Anna Meingast</name>. Der letzte Eintrag auf der Doppelseite 77 ist derjenige für den Sammelband <hi style="italic">Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten</hi>, der 1937 erschien. Vorsorglich war auf der Doppelseite 75 bereits der Band <hi style="italic">Ungeduld des Herzens</hi> noch
					mit seinem Arbeitstitel <hi style="italic">Mord aus Mitleid</hi> eingetragen worden, nachdem die französische Rechte lange vor der Fertigstellung des Manuskripts schon im Dezember
					1936 an den Pariser Verlag Grasset verkauft worden waren. Das Werk erschien in der deutschen Originalausgabe erst 1939, als das Hauptbuch nicht mehr aktualisiert wurde. Für den
					weiteren Gebrauch in der Exilzeit war jedoch eine Abschrift davon erstellt worden, die in <name>Zweigs</name> Londoner Büro weitergeführt wurde und sich heute im Besitz seiner
					Erben befindet.</p>
      </div>
      <div type="introduction" xml:lang="en">

        <p>Over a period of several years <name>Stefan Zweig</name> worked on four substantial books set in the age and sphere of the French Revolution. 
          The first of these was his biographical novel <hi style="italic">Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen</hi> (Joseph Fouche: The Portrait Of A Politician) from 1929, 
          followed in 1931 by the tragicomedy <hi style="italic">Das Lamm des Armen</hi> (The One Ewe Lamb) and in 1932 by the biography <hi style="italic">Marie Antoinette – Bildnis eines mittleren Charakters</hi> 
          (Marie Antoinette – The Portrait of an Average Woman). Zweig’s fourth enterprise was a play about the Mainz Jacobin <name ref="#SZDPER.1569" type="person">Adam Lux</name>. 
          Although it had preoccupied <name>Zweig</name> as early as the summer of 1928, it remained unfinished and was ultimately published from his posthumous papers in 1984.</p>
        <p>
          <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> turned out one of the best-selling titles of 1932, 
          a book translated into several languages within the year of its publication. 
          Here, <name>Zweig</name> narrates the story of the Vienna-born Princess <name ref="#SZDPER.907" type="person">Maria Antonia</name> of Habsburg, who in 1770, aged only fifteen, 
          married the heir to the French throne, soon to be <name ref="#SZDPER.863" type="person">King Louis XVI</name>, and whose extravagant life as Queen <name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinette</name> 
          at the court of Versailles ended under the guillotine during the French Revolution. 
          Thus, <name>Zweig</name> resorted to a pattern of composition that he had extensively tried and tested in his earlier narrative prose: 
          his novellas similarly tend to centre on personages whose august and seemingly secure position in society is shaken by external events and inner conflicts, 
          to a degree that their very life may be in danger. A few years later, <name>Zweig</name> would choose a very similar historical subject matter in his biography of <name ref="#SZDPER.905" type="person">Mary</name>, Queen of Scots.</p>
        <p>So far, no complete manuscript of <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> – a book whose first edition runs to nearly 650 pages – has been discovered among <name>Zweig</name>’s posthumous papers. 
          However, a number of drafts, individual chapters, and chapter fragments dating from various stages of writing and proofreading have survived. 
          In addition, <name>Zweig</name>’s autograph collection, which served him as an important source of inspiration for several of his works, 
          is known to have contained a significant number of manuscripts belonging to the sphere of <name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinette</name> and the age of the French Revolution. 
          While the remains of his library no longer include any source works for <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>, they do comprise several voucher copies (so-called “Hausexemplare”) 
          of his book in foreign-language editions.</p>
        <p>In spite of the gaps in the transmission, the surviving materials, drawn from various collections and here presented as an ensemble for the first time, 
          offer a detailed insight into <name>Stefan Zweig</name>’s work on one of his best-known books.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.73" ref="#SZDLEB.2">Journal kept during<lb></lb> the autumn of 1931</title>
        </head>

        <p>After a more than decade-long hiatus, <name>Stefan Zweig</name> resumed keeping a journal in the autumn of 1931. 
          As <name>Zweig</name> himself explains at the beginning of the volume, his specific motivation was the death of <name ref="#SZDPER.1273" type="person">Arthur Schnitzler</name>, 
          but he also points to the political circumstances as a reason for wishing to keep a record of the day-to-day events of his life. 
          <name ref="#SZDPER.1273" type="person">Schnitzler</name>’s death, following that of <name ref="#SZDPER.1170" type="person">Rainer Maria
            Rilke</name> (in 1926) and of <name ref="#SZDPER.630" type="person">Hugo von Hofmannsthal</name> (in 1929), 
          marked the passing of yet another colleague whom <name>Zweig</name> had known well and whom he had admired since his earliest days as a writer.</p>

        <p>The space of the diary also covers <name>Zweig</name>’s 50th birthday on November 28, 1931, 
          which he celebrated not at his Salzburg home, but with his colleague <name ref="#SZDPER.1552" type="person">Carl Zuckmayer</name> in Munich. 
          Literary projects discussed in some detail include work on his biography of <name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinette</name>, Queen of France, 
          usually referenced in the journal by “M.A.”, and his communications with <name ref="#SZDPER.1374" type="person">Richard Strauss</name>, 
          for whose opera <hi style="italic">Die schweigsame Frau</hi> (The Silent Woman) <name>Zweig</name> wrote the libretto. 
          At some later point, <name>Zweig</name> added a note in blue crayon on the book’s title page, 
          “Richard Strauss darin” (“Richard Strauss inside”) – probably in the course of preparations for his autobiographical work, 
          <hi style="italic">Die Welt von Gestern</hi> (The World of Yesterday), in which he provides an extensive account of his collaboration with <name ref="#SZDPER.1374" type="person">Strauss</name>. 
          </p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.307" ref="#SZDMSK.67">Bookmarks from a study of<lb></lb>
            <hi style="italic">Le Moniteur</hi>
          </title>
          <idno>SZ-SAH/W1</idno>
        </head>
        <p>
          <name>Zweig</name> rarely provides exact references for his quotations, yet all his historico-biographical studies 
          were based on a close examination of original documents and primary sources.</p>

        <p>17 bookmarks with his handwritten notes have survived, formerly inserted between the pages of two 1840 volumes 
          reprinting the Parisian newspaper <hi style="italic">Le Moniteur Universel</hi> from 1793, through which <name>Stefan Zweig</name> worked his way in the 
          course of his research. One by one, he tore and cut narrow strips from various pieces of paper, including a draft letter, 
          an Insel Verlag envelope addressed to him, and a pre-printed form. While the set used by <name>Zweig</name> is no longer extant, 
          the books must still have been available to the actor <name ref="#SZDPER.1568" type="person">Georg Marischka</name>, in whose estate the bookmarks were discovered: 
          happily, he took care to note the precise volume and page numbers from which he removed the paper strips, thus allowing for 
          identification of the sources consulted by <name>Zweig</name>.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.258" ref="#SZDMSK.283">First sketches for <lb></lb>
            <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>SZ-AP2/W-S11</idno>
        </head>
        <p>

          <name>Stefan Zweig</name> probably used this small-sized notebook during his travels in the early 1930s. It contains sketches for several works, 
          some as yet unidentified. The first pages contain notes for a novella, a designation to which <name>Zweig</name> appended that of “(Roman)” (“novel”). 
          There are also several jottings of varying length for <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>, all captioned by <name>Zweig</name>. 
          Content and style indicate that these notes are from a very early stage of writing.</p>
        <p>Numerous pages are blank, and at least one written page has been removed. On the stub that remained in the book the first letters of a word are legible
          – “An” for the heading “Antoinette”, or possibly “Au” for “Autografen” (“Autographs”), as is written elsewhere.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.230" ref="#SZDMSK.61">Sketches for the chapter<lb></lb>
            <hi style="italic">Geheimnis des Alcovens</hi>
          </title>
          <idno>SZ-AAP/W42</idno>
        </head>
        <p>Like nearly all known notebooks used by <name>Stefan Zweig</name>, this one contains notes for several works, 
          along with additional briefer jottings. The major part is taken up by sketches for an unpublished work of fiction. 
          As was his wont at this stage of work, <name>Stefan Zweig</name> wrote the text proper on the right-hand side, 
          then added insertions and extensive corrections on the left, often going through several revisions. 
          To increase their visibility, these additions are frequently written at an oblique angle to the main text, 
          sometimes employing different writing materials.</p>

        <p>At some point, <name>Stefan Zweig</name> reversed the notebook for further use, thus inverting the orientation of the text. 
          In this section, most of the pages are occupied by the later part of the second chapter of <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>. 
          This is probably the first version, written in pencil, as would reflect <name>Zweig</name>’s habit at this stage. 
          The chapter’s later title, <hi style="italic">Geheimnis des Alkovens</hi> (“Secret of the Alcove”), has not yet appeared; in its place, 
          <name>Zweig</name> simply set down “Schlagwort” (“catchword”). The ensuing notes consist of frequently incomplete or not yet perfectly shaped sentences. 
          What is likely the chapter’s next stage of revision has also been preserved.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.941" ref="#SZDMSK.68">Manuscript of the chapter<lb></lb>
            <hi style="italic">Geheimnis des Alcovens</hi>
          </title>
          <idno>SZ-SAH/W2</idno>
        </head>
        <p>Although the text of this holograph ink draft is still far removed from its final shape and <name>Stefan Zweig</name> would subject it to several further revisions, 
          the chapter now bears the caption “Geheimnis des Alcovens” (“Secret of the Alcove”) – a heading that would survive into the published first edition; 
          merely the spelling of the word “Alcoven” was amended to “Alkoven”.</p>
        <p>It is easy to discern that several words and parts of sentences were stricken out again shortly after being written. 
          These changes were followed by a further revision which eliminated substantial passages of the text, 
          still in the purple ink so distinctive of <name>Zweig</name>’s manuscripts, and ultimately – in red ink, for the sake of clarity – 
          by a final revision of this stage of the manuscript.</p>
        <p>In this chapter <name>Stefan Zweig</name> gives a candid account of the marital problems <name ref="#SZDPER.907" type="person">Marie Antoinette</name> encountered with the French dauphin and later King <name ref="#SZDPER.863" type="person">Louis XVI</name> 
          Not least due to these passages, criticized as excessively risqué, <name>Zweig</name> decided to eliminate the chapter entirely in the course of his later revision, 
          reworking parts of it into other sections of the book.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.310 o:szd.311 o:szd.312 o:szd.313" ref="#SZDMSK.69 #SZDMSK.70 #SZDMSK.71 #SZDMSK.72">Sketches<lb></lb> for <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>SZ-SAM/W1</idno>
        </head>

        <p>These leaves, written in ink, probably reflect the same stage of the manuscript’s revision as those containing the separate chapter <hi style="italic">Geheimnis des Alcovens</hi>. 
          They comprise parts of several chapters, including <hi style="italic">Die neue Gesellschaft</hi> (“The New Society”) and <hi style="italic">Die Königin wird unbeliebt</hi> (“The Queen Becomes Unpopular”), 
          as well as <hi style="italic">Die letzte Fahrt</hi> (“Drive to the Scaffold”).</p>

        <p>Again, a few passages were stricken out or changed immediately after being penned. There was one further revision in the same purple ink: 
          an additional revision in red ink did not occur here, perhaps not being found necessary. 
          Several editing marks in blue pencil reference longer insertions written on separate sheets, now lost. The page marked in blue pencil 
          as an addition to a quotation from <name ref="#SZDPER.489" type="person">Johann Wolfgang von Goethe</name> belongs to the chapter <hi style="italic">Die Freunde fliehen</hi> (“Friends Desert”), 
          the additional pages of which are lacking.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.357" ref="#SZDMSK.66">A corrected sheet from the typescript<lb></lb> of <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>
            <lb></lb>
          </title>
          <idno>SZ-SHB/W1</idno>
        </head>
        <p>In common with most parts of the various stages of the <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> working manuscripts, 
          the typescript version that followed the holograph drafts is largely lost. One of the few surviving folios reveals that even this, 
          supposedly a fair copy, was subjected to considerable further corrections before the passage was used – in revised form – for the chapter 
          <hi style="italic">Die Eroberung von Paris</hi> (“Conquest of Paris”). An especially large paper size was used for typing, leaving a generous margin for corrections.</p>
        <p>After the text was transferred to the next stage of revision, the sheet was used as waste paper to wrap a book or a stack of paper, as is indicated by remains of adhesive tape        
   and by the crease marks particularly conspicuous on the reverse. The annotation “1924” on the back of the sheet probably refers to the contents of this package.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title ref="#SZDMSK.73">Galley proofs for the first edition<lb></lb> of <hi style="italic">Marie Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>ARC. Ms. Var. 305 3</idno>
          <ref>http://merhav.nli.org.il/primo-explore/fulldisplay?vid=NLI&amp;docid=NNL_ARCHIVE_AL003432560&amp;context=L&amp;lang=en&quot;</ref>
        </head>
        <p>The extant proofs for <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> begin in the chapter <hi style="italic">Geheimnis des Alkovens</hi> and include the following chapter <hi style="italic">Debüt in Versailles</hi> (“Debut at Versailles”) 
          as well as parts of <hi style="italic">Der Kampf um ein Wort</hi> (“Fight for a Word”). Most of these galleys are from the book’s third correction, as evidenced by the imprint at the head 
          of each sheet prepared by the printer, Poeschel &amp; Trepte in Leipzig. Although the text was already set in type, <name>Zweig</name> continued not only to make small corrections, 
          but also to strike out entire paragraphs. Indeed, due to the extensive redactions, one part of the chapter <hi style="italic">Der Kampf um ein Wort</hi> is present in an additional fourth galley, 
          and even this contains further changes.
          Like the chapter numbers, the page headlines printed here (and occasionally even added by hand) were not carried over into the printed first edition.</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.78 o:szd.79 o:szd.80 o:szd.81" ref="#SZDLEB.4 #SZDLEB.5 #SZDLEB.6 #SZDLEB.7">Contracts<lb></lb> for <hi style="italic">Marie
            Antoinette</hi>
          </title>
          <idno>SZ-AAP/L13.1-13.4</idno>
        </head>
        <p>Several contracts with foreign publishers concerning <hi style="italic">Marie Antoinette</hi> have survived, as they have for numerous other books by <name>Stefan Zweig</name>. 
          <name>Zweig</name> always managed his own reprint and translation rights, and the necessary accounting and correspondence entailed a considerable workload. 
          In an effort to streamline the administration of rights and the filing of documents, the contractual data and terms were copied to the so-called Hauptbuch (“main ledger”).</p>
      </div>
      <div type="col-2" xml:lang="en">
        <head>
          <title facs="o:szd.8360" ref="#SZDLEB.3">Hauptbuch</title>
          <idno>SZ-SAM/L1</idno>
        </head>
        <p>A significant portion of the work carried out in <name>Stefan Zweig</name>’s office was dedicated to the marketing of his books, 
          long distributed internationally. This task he performed himself. Seeking to keep track of these various records, 
          he set up the so-called Hauptbuch (“main ledger”) in 1932, entering into pre-printed double page forms the sold rights 
          for each work and the contractual conditions negotiated with the publishers, translators, and film studios.</p>

        <p>In not entirely consistent, but roughly chronological order, the large-sized volume individually lists monographs 
          and in some cases even essays in collections, all referenced in a separate table of contents. Separate lines were pre-printed 
          for the eleven foreign-language editions which were most likely to be published; another ten lines were reserved for editions in other languages. 
          In several cases, this space proved only barely sufficient. The handwritten entries are mostly by <name>Stefan Zweig</name> himself, by his wife <name ref="#SZDPER.1556" type="person">Friderike</name>, 
          and by his secretary, <name ref="#SZDPER.1575" type="person">Anna Meingast</name>.</p>

        <p>When <name>Stefan Zweig</name> began to settle in England in 1934 and finally dissolved his Salzburg residence entirely in 1937, 
          he insisted that the ledger remain with <name ref="#SZDPER.1575" type="person">Anna Meingast</name>. The final entry is on double page 77, regarding the anthology 
          <hi style="italic">Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten</hi> (“Encounters with People, Books, Cities”), published in 1937. In anticipation, 
          double page 75 included the book <hi style="italic">Ungeduld des Herzens</hi> (“Impatience of the Heart”) under its earlier working title 
          <hi style="italic">Mord aus Mitleid</hi> (“Murder by Compassion”), as the French rights had been sold to the Paris publisher Grasset in December 1936, 
          long before the manuscript was completed. The German original edition appeared only in 1939, when the Hauptbuch was no longer kept up to date. 
          However, a copy of the ledger was prepared for further use during <name>Zweig</name>’s exile; this was maintained at his London office and is today in the possession of his heirs.</p>
      </div>
    </body>
  </text>
  <facsimile>
    <graphic mimeType="image/jpeg" url="info:fedora/o:szd.collection.1" xml:id="IMG.1"></graphic>
  </facsimile>
</TEI>
